Ein alter Wetsuit muss nicht zwangsläufig im Müll landen. Selbst wenn Nähte, Knie oder einzelne Panels nach vielen Jahren im Wasser durch sind, steckt in dem Material oft noch erstaunlich viel Potenzial. Bei einem Workshop während der Patagonia Worn Wear Tour haben wir ausprobiert, was sich daraus machen lässt. Das Ergebnis: Getränkekühler und Brillenetuis, jede Menge Spaß und vor allem die Erkenntnis, dass Wetsuit Upcycling erstaunlich einfach sein kann.
Irgendwann hat jede Outdoor Ausrüstung ausgedient. Die Regenjacke ist nicht mehr dicht, die Wanderschuhe verlieren ihre Sohle und beim alten Neoprenanzug kommt irgendwann mehr Wasser hinein, als einem lieb ist.
Die naheliegende Reaktion: weg damit.
Doch gerade bei einem Wetsuit lohnt es sich, vorher noch einmal genauer hinzuschauen. Denn selbst wenn er seine eigentliche Aufgabe nicht mehr erfüllt, ist ein großer Teil des Materials häufig noch vollkommen brauchbar.

Warum also nicht etwas Neues daraus machen?
Genau das haben wir während der Patagonia Worn Wear Tour ausprobiert. Neben der Reparatur von Outdoor Bekleidung und Wetsuits ging es bei unserem Workshop darum, aus ausrangiertem Neopren neue Gebrauchsgegenstände herzustellen.
Wir haben uns für Getränkekühler und Brillenetuis entschieden.
Was zunächst ein bisschen nach Bastelnachmittag klang, hat überraschend viel Spaß gemacht. Und spätestens danach war klar: Das waren vermutlich nicht unsere letzten Projekte aus einem alten Wetsuit.







