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Jobs für Backpacker: So gelingt die Arbeitssuche beim Reisen

Wenn du dir eine lange Reise im Ausland ohne zwischendurch zu arbeiten nicht leisten kannst, wird die Suche nach passenden Jobs beim Backpacking zum zentralen Thema. Vom Standort unabhängig sogar seiner gelernten Arbeit nachgehen zu können, erfordert meistens Zeit und Kompromisse. Doch auch kurzfristig gibt es viele Möglichkeiten, um unterwegs Geld zu verdienen.

Wege, um als Traveller Geld zu verdienen

Freelancer

Was auch immer deine Profession ist, versuche als Traveller deine berufliche Laufbahn möglichst reisetauglich auszurichten. Als Autor ist es ratsam, vor Antritt eines mehrmonatigen Trips früh viele Klienten zu akquirieren. Ähnlich verhält es sich, wenn du als Webentwickler, Grafikdesigner, Kameramann oder Fotograf normalerweise deine Brötchen verdienst. Einige freiberufliche Tätigkeiten eignen sich hervorragend für ortsunabhängiges Arbeiten, jedoch sollte man vor Reiseantritt auf ein etabliertes Netzwerk zurückgreifen können, um als Basis ein gewisses Grundeinkommen zu garantieren.

Foto: Jakob Owens

Saisonale Arbeit

Besonders unter Backpackern in Neuseeland und Australien bietet saisonbedingte Arbeit eine beliebte und weitverbreitete Möglichkeit für diejenigen, die nicht zu lange an einem Ort verweilen möchten. Dabei gilt es, bei der Planung schon saisonal zu denken, denn in der Landwirtschaft geben beispielsweise die Erntezeiten die Taktung vor für Jobs wie Fruit-Picking. Die meisten Farmer stellen Hilfskräfte für kurze Zeiträume an. Aufgrund der monotonen Arbeit und verhältnismäßig geringen Verdienstmöglichkeiten wäre eine längere Anstellung auch nicht unbedingt ratsam. 

Au-Pair

Au-Pairs kümmern sich im Gastland um Kinder und Hausarbeit, während sie mit der Gastfamilie leben und deren Alltag entlasten. Sie bekommen Kost und Logis kostenlos mit einem kleinen Gehalt als Bonus. Das gilt auch im Krankheitsfall und während der Urlaubszeit. In Deutschland erhalten Au-pairs monatlich gesetzlich festgelegte 260 Euro, sollte eine Gastfamilie ein höheres Taschengeld veranschlagen, liegt hierzulande eine meldepflichtige Beschäftigung vor.

Virtual Assistant

Virtuelle Assistenten können sich auf eine Reihe von verschiedenen Aufgabenbereichen spezialisieren, während sie in den meisten Fällen vom Standort unabhängig arbeiten. Sie kümmern sich in der Regel um die Beantwortung von E-Mails, die Aufrechterhaltung von Social-Media-Kanälen oder managen den Terminplan für Geschäftsleute. Airbnb-Vermieter geben häufig die Koordinierung in fremde Hände, um sich auf den eigenen Vollzeitjob konzentrieren zu können. Als VA lassen sich so auch mehrere Airbnb-Profile gleichzeitig betreuen und der Besitzer muss nur noch zur Übergabe erscheinen. Es gibt virtuelle Assistenten, die die Programmierung von Webseiten übernehmen oder Übersetzungen für Kunden erledigen.

Foto: Bonnie Kittle

Reiseblogger

Bloggen ist ein extrem gesättigtes Feld, das jahrelanges Engagement und Investitionen erfordert, bevor überhaupt irgendwelche Einnahmen erzielt werden. Wenn der Blog allerdings viele Follower generiert hat und die Zugriffszahlen auf die Seite immer weiter steigen, kann ein Blogger mit dieser Option genügend Geld für eine Finanzierung der Reisen verdienen. 

Guide für Backpacker | Einen Campervan in Neuseeland kaufen

Für eine erfolgreiche Seite sollten breitgefächerte Fähigkeiten als Autor, Fotograf, Vermarkter und ein grundlegendes Verständnis der Website-Erstellung vorhanden sein. Ein Selbstläufer ist ein Reiseblog also auf keinen Fall, sondern setzt viel Arbeit voraus.

Working Holiday Visa

Das freiberufliche, nomadische Leben kommt nicht für jeden infrage. Wer die Welt sehen will, gleichzeitig aber etwas mehr Stabilität zu schätzen weiß, sollten sich für ein Working Holiday Visum im Land der Wahl bewerben.

In diesem Szenario kannst du in ein neues Land ziehen, eine Wohnung mieten, ein Bankkonto anlegen und langfristigere Arbeitsverhältnisse anstreben. Du wirst tiefer in ein neues Umfeld eintauchen als Traveller auf der Durchreise, wenn auch vorübergehend. Englischlehrer und Handwerker haben traditionell sehr gute Karten bei Bewerbungen im Ausland.

Foto: Jesse Orrico

 

Tipps für die Jobsuche auf Weltreise

Schwarze Bretter und Annoncen checken

Unternehmen und Privatleute, die Arbeitskräfte für kurzfristige Unterstützung  anstellen möchten, werden oft in Hostels, über Inserate in Zeitungen oder Online-Portale suchen. Schwarze Bretter solltest du im Auge behalten und an der Rezeption fragen, ob sie irgendwelche Möglichkeiten im Umkreis kennen. Auch empfehlen andere Reisende oftmals ehemalige Arbeitsstellen oder helfen bei der Suche mit ihren Connections weiter.

Offenheit führt zum Ziel

Sei bereit, neue Dinge zu versuchen und fremde Felder zu erschließen bei der Suche nach Arbeit im Ausland. Abwechslungsreiche Branchen erweitern den Horizont und beugen Langeweile vor. Mit Offenheit wird man bei Einheimischen meistens ein offenes Ohr finden und es eröffnen sich manchmal spontan Jobmöglichkeiten, die man nicht auf dem Schirm hatte.

Vorbereitung

Gute Vorbereitung kann bei der Jobvermittlung schon die halbe Miete bedeuten. Personalvermittler achten auf die persönlichen Daten und fühlen sich bei der Anstellung sicherer, wenn zumindest ein mittelfristiger Wohnsitz oder eine gesicherte Unterkunft angegeben wird. Beim Vorstellungsgespräch einen Lebenslauf parat zu haben, wirkt ebenfalls professioneller, falls die Entscheidung zwischen mehreren Bewerbern fällt.

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