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Outdoor

Vorbereitungen auf den eigenen Outdoor-Trip – so gelingt die Abenteuer-Tour

Spätestens seit dem Wirtschaftswunder gelten Deutsche als reiselustig. Und es zieht viele Familien ins Ausland. Gerade das Mittelmeer hat sich als Destination etabliert, die von Pauschal- und Individualtouristen angesteuert wird. Aber auch das Inland ist in den vergangenen Jahren in der Gunst vieler Haushalte wieder deutlich gestiegen. Inzwischen gehen Reisen wieder zu 30 Prozent in Richtung inländischer Ziele. Welche Regionen steuern Reiselustige bevorzugt an? Ganz klar ist laut DRV mit 5,6 Prozent Mecklenburg-Vorpommern der Spitzenreiter. Die Ostseeküste ist gerade im Sommer das El Dorado für Familien.

Aber mit Bayern liegt ein Bundesland auf Platz 2, das nicht gerade für lange Sandstrände bekannt ist. Hier sind es die alpinen Skipisten, welche viele Besucher in den Wintermonaten anlocken. Aber auch in den Sommermonaten ist Bayern gut besucht. Die Alpengipfel laden dann zum Wandern ein. Während sich viele Familien und Paare eher für Tagestouren entscheiden, dreht sich bei eingefleischten Wanderfans mitunter der gesamte Urlaub um Strecken, die in mehreren Etappen „erwandert“ werden. Wie sollten die Vorbereitungen für so einen Trip aussehen? Leider sparen hier einige Enthusiasten an der falschen Stelle. Die Folge: Touren müssen unter- oder abgebrochen werden.

Outdoor-Trips sollten stets gut geplant werden – so lassen sich größere Probleme geschickt umgehen und der Trip macht deutlich mehr Spaß.

Equipment für Outdoor-Touren

Wer gern und viel mit dem Rucksack unterwegs ist, wird auch im Urlaub ein paar Stunden an frischer Luft verbringen. Hier reichen feste Schuhe, ein kleiner Rucksack und wetterfeste Kleidung. Sobald es jeden Tag in die Berge oder auf die Wanderroute geht, darf es beim Equipment schon etwas mehr sein.

  • Wanderschuhe: In Turnschuhen werden Wanderfreunde sicher nicht losziehen. Generell ist beim Kauf der Schuhe darauf zu achten, dass Komfort und Sicherheit perfekt zusammenpassen. Der Schuh muss einerseits sicheren Halt im Gelände – auch bei Nässe – gewährleisten, darf auf der anderen Seite aber nicht wie ein Klotz am Fuß hängen.Im Idealfall stabilisiert der Schuh den Fuß bis zum Knöchel (um Verletzungen durchs Umknicken zu vermeiden) und trägt sich aber gleichzeitig so bequem wie ein Freizeitschuh. Parallel sollte die Materialauswahl so getroffen werden, dass Nässe draußen bleibt, der Fuß im Schuh aber nicht übermäßig schwitzt.

 

  • Bekleidung: Hier müssen Wanderfans auf alles vorbereitet sein. Neben Sonne kann es auch zu Regenschauern kommen. Die Bekleidung besteht daher aus Funktionsunterwäsche, Hosen und Shirt und einem Nässeschutz. Im Idealfall ist die Oberbekleidung mit abnehmbaren Armen/Beinlingen ausgestattet (Stichwort Zip-Off Hose).Auf diese Weise lässt sich auf Wechsel in der Witterung sofort reagieren. Beim Kauf der Bekleidung ist darauf zu achten, dass der Schweiß möglichst schnell nach außen weggeführt wird.

 

  • Rucksack & Co.: Hier kommt es darauf an, welche Strecken zurückgelegt werden. Wichtig ist ein möglichst hoher Tragekomfort bei gleichzeitig umfassender Funktionalität. In den Rucksack muss alles passen, was für die Tour gebracht wird. Wie viel Fassungsvermögen das Equipment an dieser Stelle hat, richtet sich nach der Länge. Im Fall einer Mehrtagestour sind Wanderrucksäcke mit mehreren Dutzend Litern Fassungsvermögen zu bevorzugen. Natürlich sollte auch ein passendes Zelt nicht fehlen.

Nahrung: Power für unterwegs

Wer draußen unterwegs ist, braucht natürlich Verpflegung. Hier stehen sich zwei Aspekte gegenüber: Auf der einen Seite wollen Outdoorfans möglichst autark unterwegs sein. Auf der anderen Seite sind die Kapazitäten schlicht und einfach begrenzt.

Beispiel: Gewandert wird eine Woche – mit Übernachtung im Zelt. Neben der Bekleidung für diese sieben Tage sind:

  • das Zelt
  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Nässeschutz
  • Kochgeschirr usw.

mitzuführen. Viel Platz bleibt damit für:

  • Wasser
  • Hauptmahlzeiten
  • Snacks

nicht. Generell sollte an diesem Punkt klar sein, wann und wie sich mit Verpflegung versorgt werden kann. In Deutschland ist das Netz der Lebensmitteleinzelhändler eigentlich sehr gut ausgebaut. Pastagerichte (deren Zutaten) lassen sich meist ohne Probleme kaufen.

Wichtig sollte sein, sich für die Touren zu versorgen. Brot und energiereiche Aufstriche gehören auf jeden Fall ins Outdoorgepäck. Hinzu kommen Snacks, die dem Körper Energie liefern. Hier steht einerseits im Fokus, schnell einen Energieschub bereitstellen zu können. Parallel sollten Snacks in ihrer Wirkung nicht zu schnell abfallen – Stichwort Hungerast. Verschiedene Riegel oder Energiegele haben sich in den letzten Jahren bewährt. Sie lassen sich schnell konsumieren und halten oft recht lange vor.

Training: Immer komplett vorbereiten

Dieser Punkt ist mit Sicherheit ein „heißes Eisen“. In Bayern rückt die Bergwacht oft zu Skiunfällen und zur Vermisstensuche aus. Leider passiert es im alpinen Bereich regelmäßig, dass sich auch Wanderer unterschätzen.

Die Belastungen für Muskeln und Kreislauf werden – gerade bei sommerlichen Temperaturen – schnell ausgeblendet. Wer mit Rucksack und Karte über mehrere Tage auf Trekkingpfaden unterwegs sein will, sollte in seinen Vorbereitungen auch an Training denken. Hier muss nicht gleich ein neuer Streckenrekord aufgestellt werden. Es reicht, den Körper an die Belastungen zu gewöhnen, mit denen er in denen konfrontiert werden wird.

Dies betrifft besonders auf Trips zu, die etwas fordernder werden können. Wer als Outdoorfan auch mal das Abenteuer sucht, muss über eine gewisse körperliche Fitness verfügen. Und diese kommt natürlich nicht aus dem Nichts. Nur wer im Hinblick auf Kondition und Kraft Vorbereitungen trifft, wird den Outdoortrip in guter Erinnerung behalten – und die Anstrengungen am Ende überstehen.

Mit dem richtigen Equipment lässt sich aus der eigenen Wandertour ein unverwechselbares Erlebnis machen.

Fazit: Mit diesen Tipps den Outdoor- & Wandertrip vorbereiten

Singles und Paare entdecken das Thema Outdoor immer mehr für sich. Wandern wird so zum Erlebnis und Abenteuer. In den letzten Jahren haben sich viele Regionen auf diesen Trend eingestellt und spezielle Routen ausgewiesen. Wer so unterwegs sein will, sollte einige Punkte berücksichtigen. Draußen ist entsprechendes Schuhwerk gefragt. Neben Komfort ist die Sicherheit hier einer der wesentlichen Punkte. Darüber hinaus kommt es auch die richtige Bekleidung an. Und wer mehrere Tage unterwegs ist, wird auch beim Thema Verpflegung nicht an den richtigen Vorbereitungen vorbeikommen. Riegel liefern Energie für unterwegs und sind handlich. Allerdings ist es sicher nicht falsch, die eine oder andere „Verpflegungsstation“ auf der Route einzuplanen.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ 8moments (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: @ maxmann (CC0-Lizenz) / pixabay.com

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