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Van Life in Vollzeit | Die versteckten Kosten beim Leben im Bulli

Es locken nicht nur Vorteile grenzenloser Freiheit und Unabhängigkeit – die Kalkulation von variablen und fixen Kostenpunkten ist vorher unerlässlich

Der Trend ist groß und mittlerweile machen es viele – entweder in Vollzeit, im Urlaub oder an Wochenenden. Ein Leben im Bulli hat Kultstatus und es steigt die Zahl derjenigen, die sich einen Van anschaffen. Manche gehen sogar so weit, dass sie ihre Wohnung aufgeben, um 24/7 ein Nomadenleben zu führen.

Doch dieses Leben offenbart nicht nur Vorteile der grenzenlosen Freiheit und Unabhängigkeit von Orten, sondern zieht auch diverse versteckte Kosten nach sich. Blauäugig sollte man diese Entscheidung nicht treffen, sondern sich vorher möglichst genau über die variablen und fixen Kosten informieren.

Hier haben wir einige Ausgaben aufgelistet, mit denen du bei der Anschaffung und bei der Erhaltung eines Bullis immer rechnen solltest.

Foto: Paul Trienekens

Anschaffung eines Bullis

Bevor das Leben im Bulli überhaupt losgehen kann, brauchst du natürlich ein geeignetes Fahrzeug. Hier findet sich auf dem Markt alles, was dein Herz begehrt, jedoch sollte der Kauf vorher gut überlegt sein. Das Fahrzeug soll ja schließlich voll und ganz nach deinen Bedürfnissen abgestimmt sein. Daher lohnt es sich eventuell, mehr zu investieren, um am Ende nicht auf halber Strecke stehen zu bleiben.

Ausbau des Bullis

Falls du einen neuen Bulli ohne Innenausstattung erworben haben solltest, muss dieser natürlich noch fachgerecht ausgebaut werden. Es gibt einige Firmen, die darauf spezialisiert sind Vans auszubauen oder du bist handwerklich begabt und kannst dir dein mobiles Eigenheim nach deinen eigenen Vorstellungen selbst gestalten.

Hierbei sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Am einfachsten und günstigsten wird es, wenn du einen bereits ausgebauten Bus kaufst. Falls dir bestimmte Dinge nicht gefallen sollten, kannst du das im Nachhinein auch noch ändern und nach deinem individuellen Geschmack anpassen.

Foto: Brina Blum

Kfz-Versicherung

In Deutschland ist eine Kfz-Versicherung Pflicht und der Halter eines Fahrzeugs muss zwingend eine solche vorweisen. Die Autos verursachen je nach Modell, Baujahr, Ausstattung, Motorisierung, Umweltverträglichkeit und geplantem Verwendungszweck unterschiedliche Kosten. Bei einem VW-Bus sind je nach Alter und Typ verschiedene Zulassungsarten möglich. Entweder als PKW, LKW, Wohnmobil/Reisemobil, Youngtimer oder als Oldtimer. Auf zoll.de kannst du dich allgemein über die Kfz-Steuer informieren oder direkt beim Straßenverkehrsamt nachfragen.

Tank

Je länger du unterwegs bist, desto mehr Sprit wird dein Bulli logischerweise benötigen. Zudem variieren in allen Ländern die Benzinpreise. Wenn du jedoch eine gewisse Vorkalkulation triffst und ungefähr abschätzen kannst, wie viel du pro Woche bzw. per Monat verbrauchen wirst, kannst du dadurch deine Kosten im Rahmen halten.

Verpflegung

Je nach Bedürfnissen fallen die Kosten für Essen und Trinken sehr individuell aus. Ob du nun ein Bio-Fanatiker, Fast-Food-Liebhaber, Veganer oder Fleischfanatiker bist – es werden fast die gleichen Kosten anfallen, die du auch in deiner Wohnung benötigt hast. Jedoch ist Planung wieder ein wichtiges Thema, um unnötige Kosten zu vermeiden. Eine Wasserflasche von der Tankstelle ist eben um einiges teurer als beim Supermarkt. Das sollte dir aber ohnehin bewusst sein.

Foto: @vanalog_vibes

Camping-Gebühr

In vielen Ländern ist Freecamping verboten, aber in manchen zumindest geduldet. Hier solltest du dich im Vorfeld informieren, an welchen Stellen es das Übernachten legal ist. Allerdings wird die Zeit früher oder später kommen, in der du in den vollen Genuss einer Toilette und Dusche kommen möchtest. Viele Vollzeitcamper übernachten zwei bis drei Mal die Woche auf einem Campingplatz, um den Luxus eines echten Waschraums zu genießen.

Wartungs- und Reparaturkosten

Wartungs- und Reparaturkosten sind lästig, aber mit diesen schwer zu kalkulierenden Ausgaben ist ständig zu rechnen. Vor allem bei einem alten Bulli ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass irgendwann eine notwenige Reparatur anfällt. Dafür solltest du stets Ersparnisse auf die Seite gelegt haben, um für den Notfall gerüstet zu sein. Am besten machst du dich mit einigen einfachen Handgriffen vertraut, um im Ernstfall eigenständig operieren zu können.

Foto: The Rolling Home

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