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Südafrika erleben: Die 5 besten Wassersport Aktivitäten in Südafrika

Fotos: Unsplash / southafrica.net

Südafrika ist ein wahres Paradies für alle, die gerne im und auf dem Wasser unterwegs sind. Egal ob Surfen, Tauchen, Kitesurfen oder bei Kajaktouren – in Südafrika findet man perfekte  Bedingungen für Wassersportarten.

Wasserratten freuen sich über gleich zwei Ozeane, die Südafrika umspülen: den frischen Atlantik und den warmen Indischen Ozean. Schwimmen im Meer, Tauchen, Surfen, Segeln, Kanu oder Kajak fahren, Angeln oder Wale beobachten – die südafrikanische Küste ist eine maritime Spielwiese.   

Die Westküste sorgt ganzjährig mit kühlem Wasser für eine gute Erfrischung wohingegen die Süd- und Ostküste im Sommer auch wesentlich wärmer ist. Beide Küsten eignen sich jedoch perfekt für diverse Aktivitäten rund um das Element Wasser.

Ob in der Brandung mit dem Surfbrett oder in die Unterwasserwelt von Wal und Co. eintauchend, Hauptsache es tut gut! Bei fast 3.000 Kilometern Küste findet hier jede und jeder den ganz persönlichen Lieblingsplatz, der die Sinne entfacht.

1 – Kitesurfen in Kapstadt

Kitesurfen ist ein beliebter Wassersport in Südafrika und es gibt viele Orte, an denen man diesen Sport perfekt ausüben kann. Einer der besten Spots für Kitesurfer befindet sich direkt vor den Toren Kapstadts. Mit konstanten Winden bietet die Region die besten Wind- und Wetterbedingungen in ganz Südafrika.

Einige der Top Spots des Landes zum Kitesurfen sind der Bloubergstrand, Table View und die Langebaan Lagune. Aber auch am Muizenberg Beach finden Kitesurfer eine gute Welle, um sich in die Lüfte katapultieren zu lassen.

Die beste Reisezeit ist von November bis März, da die Thermik und der SO-Passat fast täglich für Wind sorgen. Der „Cape Doctor“, wie man den Wind freundlich nennt, wird im Verlauf des Tages immer stärker – meistens sind die höchsten Windgeschwindigkeiten zumeist am späten Nachmittag erreicht.

2 – Surfen an den Küsten Südafrikas

Südafrika gehört zu den besten Surf-Destinationen der Welt mit einer wunderschönen Küstenlandschaft und ganzjährig konstant guten Wellen, die Surfen auf hohem Niveau ermöglichen. Entlang der Küste finden sich hunderte von Surf Breaks – die besten Spots liegen bei Kapstadt in Kommetjie, in Durban, East London und Jeffreys Bay.

Die Garden Route ist eine 300 Kilometer lange Küstenroute, die entlang der Südküste Südafrikas verläuft und in Storms River in der Provinz Eastern Cape beginnt und in Mossel Bay in der Provinz Western Cape endet. 

Der wohl bekannteste Surfspot für Profis ist Supertubes in Jeffreys Bay. Hier macht auch regelmässig die World Surf League einen Stopp, da die Wellen vor der Küste zu den besten Wellen der Welt gehören. Doch es gibt noch weitere tolle Surfspots.

Hier unsere Favoriten:

The Point, Mossel Bay
Es gibt zwei Hauptbreaks in der Mossel Bay, die zusammen den „The Point“ bilden. Der „Outer Pool“ funktioniert am besten bei Ebbe. Er bietet einen recht einfachen Start, bevor er auf dem Riff steil und hohl wird. Dieser Break ist nur für erfahrene Surfer geeignet.

„Inner Pool“ ist besser bei Flut und normalerweise viel verzeihender und spaßiger. Der Absprung und das Herauspaddeln können herausfordernd sein, aber wenn man im Wasser ist, dann macht der Spot richtig Spaß. In der Mitte des Breaks befindet sich ein etwas gemeiner Felsen, der als „Peanut“ bekannt ist.

Jeffreys Bay
Auf die Frage, welches die beste Linkswelle der Welt ist, werden Surfer immer wieder unterschiedliche Antworten geben: Desert Point oder G-Land in Indonesien, die berüchtigte Banzai Pipeline auf Hawaii oder vielleicht Skeleton Bay in Namibia. Auf die Frage, welches die beste Rechtswelle ist, lautet die Antwort immer „J-Bay“. Tatsächlich kann man sich erst dann als „echter“ Surfer bezeichnen, wenn man am Keyhole (der Rinne im Riff, durch die man in die Bucht eintritt) hinausgepaddelt ist und die weltbekannte „Supertube“ gesurft ist.

Seals Beachbreak, Cape St. Francis
Jeffreys Bay mag eine der besten Wellen der Welt bieten, aber der lange, hohle Pointbreak ist alles andere als einfach zu surfen und die Menschenmassen (und Einheimischen) können ziemlich einschüchternd sein. Fährt man die zusätzlichen rund 30 Kilometer zum Cape St. Francis, wo „Seals“ (nach Seal Point) je nach Bedingungen eine Vielzahl von Wellen bietet, vom Pointbreak in der Nähe des historischen Leuchtturms bis hin zu den Beachbreaks in der Mitte der Bucht.

Durban
Die beliebtesten Strände bei Surfern in der Region um Durban sind die Bay of Plenty, New Pier, North Beach, Wedge und Dairy Beaches. Weiter südlich in Richtung des Hafens an den Stränden Shaka und Vetch‘s sind die Bedingungen im Winter besser, wenn die Strömung um den Hafen und das Riff kommt.

Südlich des Hafens gibt es die Spots Ansteys, Cave Rock, Brighton und Garvies. Von diesen Stränden ist Cave Rock der mit den größten und besten Wellen, jedoch sollten hier nur erfahrene Surfer ins Wasser gehen, da es hier ein Riff gibt.

Die vielen Backpacker Lodges in den Küstenorten bieten preiswerte Übernachtungen und sind mit Surfbrettverleih, geführten “Surfaris” und Surfkursen bestens auf die sportbegeisterten Besuchenden eingestellt. Surfschulen, auch für Windsurfen und Kitesurfen,  gibt es z.B. in Kapstadt, Durban und in vielen kleineren Orten entlang der Küste.

3 – Tauchen an der Küste Südafrikas

Durch die Vielfalt an Unterwasserlandschaften wird Tauchen und Schnorcheln an vielen Orten der südafrikanischen Küste zu einem Vergnügen. Die atemberaubenden Unterwasserwelten vor der Küste Südafrikas sind einzigartig und so hat sich Tauchen zu einer sehr beliebten Sportart etabliert. Es gibt eine Vielzahl großartiger Tauchplätze, an denen man die vielfältige Meeresfauna und -flora beobachten kann und die Unterwasserwelt gilt als sehr abwechslungsreich, mit Korallengärten, Riffen, Wracks und sogar Höhlen. Taucher aller Könnerstufen können hier auf Entdeckungsreise gehen und es gibt zahlreiche Tauchschulen, die Kurse für Anfänger anbieten.

Die Korallenriffe vor der Küste von Maputaland bei Sodwana Bay sind nicht nur die südlichsten Korallenriffe der Welt, sondern gehören unter Kenner*innen auch zu den schönsten weltweit. Hier kann die ganze Bandbreite an bunten, tropischen Fischen und imposante Unterwasserschnecken, darunter die purpurrote Spanische Tänzerin entdeckt werden. Walhaie, Meeresschildkröten, Delfine und Sandtigerhaie sind in diesen Regionen auch oft zu sehen.

Einige der bekanntesten Tauchplätze Südafrikas befinden sich an der Garden Route. Hier kann man das sogenannte „Aliwal Shoal“ besuchen, ein Riff voller Korallen und Fische. Auch die „Shipwreck Coast“ ist ein beliebter Tauchspot, an dem man zahlreiche Wracks entdecken kann.

Fortgeschrittene Taucher sollten unbedingt einen Tauchgang in eine der zahlreichen Höhlen unternehmen. Die „Caves of Wonders“ bei Plettenberg Bay sind ein Muss für alle Höhlentaucher. Hier kann man in eine unterirdische Welt voller Stalaktiten und Stalagmiten eintauchen.

Die aufregendste und vielleicht faszinierendste Art die Unterwasserwelt in Südafrika zu erleben, ist das Hai-Tauchen. Die schiere Größe und Kraft dieser Tiere lässt einen das Herz in die Hose rutschen, aber gleichzeitig auch fasziniert nach Luft schnappen.

 

Südafrika ist bekannt für seine großartigen Hai-Populationen. Vor der Küste kann man verschiedene Haiarten beobachten, darunter Riesenhai, Hammerhai, Weißspitzen-Riffhai und Tigerhai. Wenn man Glück hat, kann man sogar einen Blauhai oder einen Walhai zu Gesicht bekommen. Tauchen mit Haien ist jedoch kein Spiel und sollte nur von erfahrenen Tauchern in Begleitung eines qualifizierten Guides unternommen werden.

Auch in der Region von Port Elizabeth findet man eine große Unterwasser-Biodiversität mit vielen Arten von Weichkorallen an Steilwänden, Felsvorsprüngen und tiefen Schluchten. Auch die wunderschönen Wracks wie Haerlem, Gunner’s Rock, Patti und Brenton Wreck laden zu einer Entdeckungsreise unter Wasser ein. Der große Vorteil von Port Elizabeth ist, dass sich hier die 16 Kilometer lange Algoa Bay erstreckt, die auf der Wanderroute großer Meeressäuger wie Buckelwale, Südliche Glattwale, Delfine, Robben und Kap-Pinguine liegt.

In der Algoa Bay sind Bullenhaie, auch bekannt als Ragged Tooth Shark oder „Raggie“, sehr häufig anzutreffen, die während der Wintermonate in wärmere, flache Gewässer wie Aliwal Shoal und Protea schwimmen, um sich zu paaren.

Wer nicht gleich in die Tiefe gehen möchte, für den gibt es in Südafrika auch jede Menge schöne Plätze zum Schnorcheln. Gerade die Sodwana Bay gehört zu den weltbesten Schnorchel-Regionen der Welt. Die Vielzahl an Tieren, Riff-Formationen und Schiffswracks lassen keine Wünsche offen.

Ein riesen Spektakel bietet auch der alljährliche „Sardine Run“ an der South Coast.  Von Mai bis Juli finden sich Taucher:innen plötzlich in riesigen Sardinen-Schwärmen wieder – ein unvergessliches Naturschauspiel.

4 – Jet-Skiing in Durban

Wer nach einem aufregenden Wassersport in Südafrika sucht, der sollte Jet-Skiing in Durban ausprobieren. Die Stadt Durban ist bekannt für ihre schönen Strände und das Jet-Skiing ist hier besonders beliebt.

Es gibt viele Unternehmen, die Jet-Ski Touren anbieten. Wer noch nie Jet-Ski gefahren ist, kein Problem, denn die meisten Unternehmen bieten auch Anfängerkurse an, die einen direkt ins Abenteuer stürzen lassen.

 

Aber Durban bietet noch mehr. Die Stadt ist voll von Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten und es ist für Jeden etwas dabei. Gerade zum Wellenreiten bieten sich die weit gezogenen Sandstrände an. Also, worauf wartet Ihr noch?

5 – Kajak Touren in Südafrika

Wer es etwas weniger actiongeladen haben möchte, der kann die Küste und Flüsse des Landes auch gut mit einem Kajak oder Kanu erkunden.

Unterschiedliche lokale Veranstalter bieten mehrtägige Kanufahrten, aber auch Tagesausflüge an. Gestartet wird im Augrabies Falls National Park, dort wo sich der Orange River als tosender Wasserfall 56 Meter in die Tiefe stürzt. Als Kulisse für die Kanufahrten dient die 18 Kilometer lange und bis zu 200 Meter tiefe Felsenschlucht, die der Fluss hier gegraben hat.

Auch der Umkomaas River an der South Coast von KwaZulu-Natal, der Vaal River bei Johannesburg oder der Breede River in der Kleinen Karoo bieten Paddelspaß für die ganze Familie. Letzterer wird gerne mit einer Weinverkostung und einem Picknick in wunderschöner Natur verbunden.

Fortgeschrittene finden auf dem Doring River in der Kapregion, dem malerischen Blyde River in Mpumalanga sowie auf dem Buffalo und Tugela River in den KwaZulu-Natal Midlands herausfordernde Stromschnellen. Hier findet auch alljährlich der Dusi Canoe Marathon statt – ein Erlebnis für hartgesottene Profi-Paddler!

Idyllisch wird es auf den Seen des Landes, z.B. in der Knysna Lake Area und in Wilderness. Ein Höhepunkt sind geführte Kanufahrten durch das einzigartige Fluss-Ökosystem des iSimangaliso Wetland Park, wo Krokodile und Flusspferde ganz nah vom Boot aus beobachtet werden können.

Wer es etwas wilder mag, der begibt sich vor der Küste Südafrikas in ein Sea Kayak. An der Flussmündung des Storms River im Tsitsikamma Naturreservat, in der Lagune von Knysna oder vor der Küste von Hermanus genießt man vom Kayak aus einen ganz besonderen Blick auf die vielfältige Küstenlinie Südafrikas und kann dabei mit etwas Glück auch noch Wale beobachten.

Südafrika

Südafrika ist ein Land voller Abenteuer – man muss nur zugreifen und sich das passende Outdoor-Erlebnis aussuchen. Wer es eher ruhiger mag, der wandert durch die Wildnis, spaziert entlang der Küste oder schließt sich einer Bootstour zu den Walen und Delfinen an. Eine andere Perspektive auf die Naturlandschaft ermöglichen Canopy-Touren in den Baumwipfeln. Wer noch höher hinaus will, der steigt in einen Heißluftballon und schaut sich die wilde Tierwelt von oben an.

Adrenalin-Junkies kommen beispielsweise beim höchsten Bungee-Jump der Welt, von der Bluekransbrücke an der Garden Route oder beim Sprung von den Orlando Towers in Soweto voll auf ihre Kosten. Wagemutige seilen sich vom Tafelberg ab, bezwingen eine Schlucht beim Kloofing, entdecken das Sand Boarding für sich oder tauchen vor der Küste des Kaps mit den Haien. In Südafrika findet jeder den passenden Kick.

Mehr Informationen zu Südafrika und spannende Aktivitäten gibt es HIER

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