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Longboarding_Kai Bellinghausen

Adventure

Longboarden in Europa

Wir verraten euch unsere fünf liebsten Longboardwellen

FOTO: KAI BELLINGHAUSEN

Wenn die großen Winterswells langsam abklingen, wird es Zeit das Longboard aus dem Winterschlaf zu holen und zu einer Log-Session aufzubrechen. Nähern wir uns dem Sommer in Europa, dann werden Stürme von einer warmen Offshore-Brise abgelöst und dadurch formen sich lange Wellen, die ideal zum Longboard surfen sind. An der europäischen Atlantikküste gibt es einige Surfspots, die besonders gute Voraussetzungen haben. Aber auch Underdog-Spots an der Nordsee können gute Bedingungen vorweisen, allerdings eher in den Wintermonaten. Wir wollen euch unsere Lieblingsspots zum Longboard Surfen nicht vorenthalten und haben unsere fünf Favoriten innerhalb von Europa aufgelistet.

Südfrankreich – Cote Basque und Grand Plage in Biarritz

Südfrankreich ist aus der europäischen Surfkultur nicht wegzudenken. Besonders die Strände um die Stadt Biarritz herum, sind Austragungsort verschiedener Surfwettkämpfe und Heimat einer verankerten Longboardkultur. Der Grand Plage befindet sich inmitten der idyllischen französischen Stadt. Die Wellen brechen hier über mehrere Sandbänke und einige Longboarder:innen gleiten mit Hang-Tens und Crosssteps über den Horizont.

Im Sommer kenn es ziemlich voll werden. Auch Cote Basque befindet sich in Biarritz, hier schält sich die Welle entlang einer Mauer an den Strand. Oberhalb des Spots gibt es einen großen Parkplatz, der zwar nicht zum Übernachten, aber Beobachten sehr gut geeignet ist. Generell ist aber das gesamte Baskenland in Frankreich gespickt von guten Surfspots zum Longboarden. In den Sommermonaten gibt es in Südfrankreich auch einige Surffestivals, wie das Wheels&Waves oder die ADH Open.

Foto:Kai Bellinghausen
Crossteps_Longboard surfen

Spanien – Longboard surfen am Playa Razo, Galizien

In Nordspanien gibt es unzählige Buchten, die perfekte 2 Fuß Wellen in den Monaten zwischen August und November zu bieten haben. Unser Lieblingsort ist Playa Razo, an dem sowohl rechte als auch linke Wellen über Sandbänke brechen. Die Peaks verteilen sich und auch bei wenig Swell im Sommer scheint der Ort ein echter Swellmagnet zu sein. Neben den guten Surfbedingungen gibt es hier auch eine gute Parksituation, denn es gibt vier Parkplätze, die über die Bucht verteilt liegen. Zudem kann man hier durch Restaurants, einen kleinen Supermarkt und einigen Surfcamps auch mehrere Tage verbringen.

 

Longboard_Kai Bellinghausen
Foto: Kai Bellinghausen

Spanien – Playa de Oyambre, Kantabrien

Unmittelbar an die Stadt San Vicente de la Baquera angrenzend liegt der Naturpark, in dem sich der 2 km lange Playa de Oyambre befindet. Inmitten einer Kulisse aus grünen Wiesen, Felsen und weißem Sand, laufen perfekte Wellen an die Küste. Ganzjährig feuert das Meer hier, deshalb sind vor allem eher die Frühlings- und Sommermonate zum Longboarden geeignet, um die großen Swells zu meiden. Auch bei anständigen Wellen ist kaum eine Crowd zu erwarten, außer zu der Peakseason um August herum. Parken kann man auf Kuhwiesen, die für einen Tag ca. 10 € kosten. Die Schlafsituation ist mit dem Van etwas tricky, Wildcampen ist hier verboten, doch es gibt einen Campingplatz.

Long_board_surfen_kantabrien

Portugal – Baleal Beach

Im Nordwesten von Portugal liegt ein kleines Longboardparadies. Auf der Halbinsel liegt die kleine Fischerstadt Peniche, die ein wahrhaftiger Hotspot für alle Surfer:innen mit langen Brettern ist. Die Küste bietet verschiedene Spots, doch besonders die Welle von Baleal ist longboardfreundlich. Beachtet werden sollten hier die Monate, denn die kleineren Swells im Frühling- und Sommer sind am besten. Also Träumen wir von Kaffee und Pastel de Nata am Morgen, rein in den Wetsuit und rauf auf die sanften Wellen von Baleal.

Kai Bellinghausen_Longboard surfen
Foto: Kai Bellinghausen

 

Dänemark – Klitmøeller

Das kleine Fischerdorf Klitmøller liegt im Norden von Dänemark. Der Ort wird nicht umsonst als Cold Hawaii”  bezeichnet, denn hier gibt es oft ziemlich gute Bedingungen. Es gibt verschiedene Spots zur Auswahl, jedoch eignet sich das Muschelriff direkt im Ort am besten zum Longboarden. Durch den Knick der Küste und das Riff ist der Spot relativ geschützt und es laufen oft cleane, lange Wellen durch. Es ist aber Vorsicht geboten, denn die Muscheln am Riff können bei Stürzen zu Verletzungen führen. Auch der Wind sollte vor der Fahrt in den hohen Norden beobachtet werden. Es gibt nämlich oft starken Onshore, bei dem das Rauspaddeln keinen Spaß mehr bringt. Parkplätze gibt es direkt in Klitmøller vor dem Westwind-Surfshop. Etwas weiter außerhalb des Orts gibt es auch einen schönen Campingplatz, von dem aus man fußläufige zu dem Spot Bunkers kommt.

Weitere Tipps rund ums Longboarden findet ihr hier.

 

 

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