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Snowboard

Gear: Die Grundausrüstung für Splitboard-Touren in den Bergen

In Kooperation mit Blue Tomato haben wir das wichtigste Equipment für Splitboarding zusammengestellt

Powder satt, die Alpenregion versinkt seit Wochen im Schnee und die Touring-Saison ist in vollem Gange. Für viele Snowboarder ist das Splitboarding mittlerweile ein absolutes Highlight, wenn sie in der Bergwelt unterwegs sind. Beim Tourengehen macht besonders die Kombination aus Aufstieg und Abfahrt den Reiz aus – am Ende den verdienten Lohn für die schweißtreibenden Mühen einzufahren: unberührte Hänge. Dabei sollte das Lawinenrisiko im Backcountry niemals unterschätzt werden und der gesunde Menschenverstand vor fatalen Fehleinschätzungen schützen. Ein Kurs mit den Basics zu Gefahren und Bergrettung gehört bei jedem echten Freerider zum absoluten Pflichtprogramm, bevor er sich in neues Terrain wagt.

Splitboarding erfordert für Einsteiger ein völlig neues Arsenal an Ausrüstung, bei der man schnell den den Überblick verlieren kann. Das Angebot reicht von Splitboards selbst über spezifische Bindungen, Stöcke, Felle und Steigeisen bis hin zu unverzichtbarem Zubehör wie Lawinenrucksack, LVS-Gerät und mehr. Es ist sinnvoll, ein gesamtes Set für zwei Tage (etwa 100 Euro) in einem Skigebiet zu leihen und das Material ausgiebig zu testen, bevor du in deine eigene Ausrüstung investierst.

Grundausrüstung – Splitboarding

In Kooperation mit Blue Tomato zeigen wir dir, welches Equipment zur Grundausstattung gehört.

Splitboards

Jones Snowboards Explorer Split || Foto: Blue Tomato

Das Splitboard bildet den zentrale Baustein der Ausrüstung für Tourengeher. Nicht so umfangreich wie bei normalen Snowboards ist die Auswahl bei Splitboards, aber mittlerweile gibt es eine große Bandbreite an Brettern. Bei der Größe kann man im Vergleich zum typischen All-Mountain-Board ein paar Zentimeter länger wählen, die im Backcountry bei Tiefschnee für mehr Auftrieb sorgen. Mit Blick auf den Shape empfiehlt sich für dein erstes Splitboard ein Allround-Board der mittleren Preisklasse wie das oben abgebildete Jones Snowboards Explorer Split. Eine gute Übersicht mit Splitboard-Modellen findet ihr online hier.

Bindungen

Karakoram Prime Connect S || Foto: Blue Tomato

Damit das Budget nicht zu extrem belastet wird, bietet sich als Bindung ein Alleskönner an, der den Umbau von „Split“ zu „Solid“ einfach ermöglicht. Durch ein separat erhältlichen „Split Kit“ kannst du beispielsweise die Karakoram Prime Connect S zur vollwertigen Splitboardbindung erweitern. Wie so häufig gehen die Meinungen bei dem Thema weit auseinander, aber besonders Einsteiger mit anfangs eher seltenen Ausflügen ins Backcountry können auf ein vielseitiges Bindungssystem mit guter Kraftübertragung setzen, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Das im Karakoram-Sortiment vergleichsweise preiswerte Modell gibt es hier.

Boots für Splitboarding

Burton Photon Boa 2019 || Foto: Blue Tomato

Speziell für Splitboarding entwickelte Boots sind nicht unbedingt ein Muss, weil auch normale Snowboardboots im Backcountry geeignet sind. Allerdings können sie durch das erweiterte Anspruchsprofil beim Aufstieg einen großen Unterschied machen. Gute Splitboardboots sollten an langen Tagen bequem und gleichzeitig steif genug sein, um auf kleinste Bewegungen in unnachgiebigem Gelände zu reagieren. Eine Vibram-Sohle mit Steigeisen-Option wird unerlässlich, sobald du ins alpine Gelände einsteigst. Bewährt hat sich auf Touren beispielsweise der Burton Photon Boa.

Steigfelle

Steigfelle von Jones Snowboards || Foto: Blue Tomato

Ohne Skins ist der Marsch bergauf beim Splitboarding unmöglich, weil der Grip fehlen würde. Qualitativ hochwertige Felle verfügen über sichere Clips an Nose und Tail sowie langlebigen und effektiven Klebstoff, um ein Verrutschen zu verhindern. Die Jones Nomad Felle garantieren bei allen Bedingungen durch die bestens abgestimmte Mischung aus Mohair- und Nylon-Fasern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Gleitfähigkeit und Halt.

Teleskopstöcke

Black Diamond Expedition 2 Teleskopstöcke || Foto: Blue Tomato

Teleskopstöcke haben beim Splitboarding gegenüber einem Paar nicht zusammenklappbarer Skistöcke entscheidende Vorteile. Sie ermöglichen es, bei steilen Anstiegen zwischendurch die Stangenlänge anzupassen und lassen sich vollständig zu einem praktischen Packmaß zusammenschieben, um sie am Rucksack zu befestigen oder zu zu verstauen. Eine Übersicht an Angeboten findest du hier.

Lawinenrucksäcke

Ortovox Free Rider 22L Avabag Kit Lawinenrucksack || Foto: Blue Tomato

Wie eingangs schon erwähnt, kann selbst der hochwertigste Lawinenrucksack niemals eine Ausbildung in Lawinenkompaktkursen mit LVS-Suche, Lokalisieren/Sondieren, Schaufeln und der kompletten Rettung unter Zeitdruck ersetzen. Er darf auch nicht Leichtsinn im Gelände fördern, sondern erhöht im Ernstfall die Überlebenschancen. Lawinenairbags machen sich den „Paranuss-Effekt“ zunutze und sorgen durch das erhöhte Volumen mit mehr Auftrieb in der Regel für eine geringe Verschüttungstiefe. Es gibt auf dem Markt mehrere Systeme, die verschiedene Vorteile mit sich bringen. Ob die Wahl etwa auf Black Diamond mit Jetforce, Mammut mit P.A.S. oder R.A.S., Ortovox und AVABAG oder einen anderen Anbieter fällt, ist dabei eher Geschmackssache. Eine Auswahl an unterschiedlichen Airbags diverser Brands findet ihr hier.

Sicherheitsausrüstung mit Schaufel/Sonde/LVS-Gerät

Ortovox Avalanche Rescue Kit ZOOM + LVS Gerät || Foto: Blue Tomato

Zur Grundausstattung im Rucksack beim Splitboarden zählt neben Schaufel und Sonde auch ein LVS-Gerät (Lawinenverschüttungssuchgerät). Dieses Gerät sendet Signale, die von anderen LVS-Geräten empfangen und geortet werden können. Somit können Retter oder Ersthelfer verschüttete Personen in der Lawine schneller finden und bergen. Grundsätzlich bleibt das Gerät im Sendemodus, nur auf der Suche nach Verschütteten wird im Einsatz der Suchmodus eingestellt.

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