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Outdoor

Trailrunning-Legende Anton Krupicka: Am Limit abseits der Spur

Der 33-Jährige fasziniert Fans durch seine Ausdauerleistungen, polarisiert dabei in der Szene als durchweg sympathischer Neo-Hippie

In der Welt des Outdoor-Sports steht sein Name als Synonym für Ausdauer: Mit 33 Jahren zählt Ultra-Läufer Anton Krupicka zu den wenigen Prominenten in der Trailrunning-Szene. Er fasziniert Fans durch seine Höchstleistungen, polarisiert dabei optisch als Neo-Hippie. Das lange Haar, der Grizzly-Adams-Bart, türkisfarbene Ohrringe sowie sein minimalistisches Equipment – Laufschuhe, Shorts, Stirnband, optional mit oder ohne T-Shirt – haben seinen Status als Legende befeuert. Zwischenstand: 120.000 Follower bei Instagram und über 100.000 auf Facebook.

Der US-Amerikaner gewann bereits mit dem Leadville 100, dem Miwok 100k und dem Rocky Raccoon über 100 Meilen Distanz die drei wichtigsten Rennen der Sportart, ohne dabei Coolness einzubüßen. Äußerlich extrovertiert wirkend, gilt er Kennern als eher introvertiert, aber durchweg herzlich, wie der Film „Purpose“ unter Beweis stellt. Auch wenn er vom Support seiner Sponsoren wie La Sportiva lebt, steht kein Team hinter seinem Leistungsvermögen, der Mann hat weder einen Trainer noch Ernährungsberater.

Vor dem Interesse an steilen Trails zog es Krupicka auf die weiten Ebenen seiner Heimat Nebraska. Es wuchs auf mit zwei älteren Schwestern in einer ruhigen Gegend am Missouri River in ständigem Kontakt mit der Natur. Sein Enthusiasmus für das Laufen entwickelte sich zur Schulzeit, nachdem er herausgefunden hatte, dass die großen Entfernungen zu ihm passen. Als Zwölfjähriger beendete er seinen ersten Marathon, ein Jahrzehnt später tritt er dann in den Kreis der besten Extrem-Ausdauerläufer, gewinnt im Jahr 2006 die berühmten Leadville 100 (Meilen, also 160 km) in den Rocky Mountains. Auch seine Verletzungsmisere der letzten drei Jahre konnte Krupicka nicht aufhalten, sich in alternative Sportarten wie Mountainbiken und Klettern zu vertiefen.

Höhenmeter nicht eingerechnet, läuft der Mountain-Runner seit 20 Jahren im Schnitt zwischen 200 und 300 Kilometer pro Woche – das entspricht fünf bis sieben Erdumrundungen.

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