Vor mehr als hundert Jahren war es Naturforscher John Muir, der erstmals die Idee der Nationalparks in den USA aus der Taufe hob. Der Entdecker und Buchautor aus Kalifornien lud Präsident Theodore Roosevelt auf eine mehrtägige Tour durch das Yosemite Valley ein und überzeugte Roosevelt von der Bedeutung des Natur- und Landschaftsschutzes.
“Ode To Muir” heißt der neueste Film von Teton Gravity, für den sich Snowboarder und Abenteurer Jeremy Jones mit der zweifachen Olympiateilnehmerin Elena Hight auf eine 65 Kilometer lange Expedition in die kalifornische Wildnis begibt – dem Forschungsgebiet von Muir.
Ihre Reise verbindet die Herausforderungen des Wintercampings, mühsame Besteigungen der größten Berge in der Sierra und erste Abfahrten im Backcountry mit persönlichen Reflexionen über die Bedeutung der einzigartigen Naturlandschaften. Sie folgen damit der Tradition derer, die die amerikanische Wildnis vor Generationen bereist haben und philosophieren über die Perspektiven, die daraus gewonnen wurden.
Als Zeuge der globalen Gletscherschmelze hatte Jones im Jahr 2007 in Eigeninitiative die gemeinnützige Organisation Protect Our Winters (POW) gegründet, die seitdem zu einem weitreichenden und effektiven Netzwerk von Umweltaktivisten gewachsen ist. Mit knapp 150.000 Mitgliedern stellt die Bewegung mittlerweile eine mächtige Stimme der Outdoor-Community dar.