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Gear

Review | Kathmandu Lawrence ThermoPlume Jacket

Wir haben den diesjährigen Gewinner des ISPO Gold Awards in Norwegen einem Härtetest unterzogen

Norwegen, minus 6 Grad – normalerweise würde ich bei solchen Bedingungen frieren. Wir sitzen Ende März nachts am Fjord auf der Halbinsel Stadlandet, fotografieren über mehrere Stunden das Tanzen der spektakulären Nordlichter und ganz nebenbei läuft der Härtetest für die Kathmandu Lawrence ThermoPlume Jacke. Ich bemerke eigentlich erst im Anschluss an die Show am Nachthimmel, dass die Kälte keine Chance hatte. Ein gutes Zeichen.

Bereits beim Flug von Hamburg nach Oslo drei Tage zuvor hatte ich für ein kleines, aber feines Feature anerkennende Blicke vom Sitznachbarn geerntet, denn die komplette, knapp 500 Gramm leichte Jacke lässt sich kompakt in einen Beutel am Nacken verstauen und wird im Handumdrehen zum praktischen Reisekissen. Auch Details wie der Kopfhörerausgang an der Innentasche sorgen für Komfort unterwegs, die Passform schmiegt sich angenehm an den Körper an. Smarte Lösungen der Designabteilung.

Daunenjacken zählen seit Jahren zur Grundausstattung bei Outdoor-Enthusiasten. Egal ob beim Klettern, Wandern oder einfach nur als zuverlässiger Partner an den kühleren Tagen im Jahr: Daunen stehen nach wie vor bei Herstellern und Käufern hoch im Kurs. Kaum eine andere Wärmeisolierung schützt den Körper so zuverlässig vor widrigen Wetterbedingungen. Gerade bei etwas kälteempfindlicheren Frauen garantieren sie selbst bei eisigen Temperaturen erstklassige Isolierung. Doch es gibt mittlerweile zur Naturdaune durchaus Alternativen, bei denen sogar die Vorteile überwiegen.

Der diesjährige Gewinner des Gold Awards auf der ISPO in der Kategorie Outdoor, Lifestyle & Fashion machte beim ersten Eindruck nicht nur äußerlich eine gute Figur, sondern es stachen besonders die inneren Werte durch den Zusatz „vegane Daune“ ins Auge. Doch was soll das bedeuten? ThermoPlume von PrimaLoft nennt sich das Isolationsmaterial – eine Mischung aus wasserabweisenden Fasern, die laut Hersteller „den Grundprinzipien der Feder nachempfunden wurde“. Nicht nur die Tierschutzorganisation PETA hebt in ihrem Artikel den eingeschlagenen Weg von Kathmandu positiv hervor. Käufer achten heutzutage deutlich stärker auf die Ethik hinter den Produktionsprozessen ihrer Kleidung. Mindestens genauso entscheidend ist die Funktionalität, ob in der Stadt oder in der Natur. Ideal also, wenn beides Hand in Hand geht.

Kathmandu hat nicht erst mit der Entwicklung der Lawrence die Zeichen der Zeit erkannt, auf Nachhaltigkeit zu setzen, lange Lebenserwartung zu garantieren und einen möglichst geringen Carbon-Footprint bei der Produktion zu hinterlassen. Die neuseeländische Marke zieht die grüne Linie konsequent durch, setzt etwa auf Repreve-Material aus recycelten Plastikflaschen sowie natürliche Pflanzenfarben für verschiedene Modelle.

In der Praxis am Westkap merke ich während des Aufstiegs auf die Bergkämme in Hoddevik hinsichtlich des Tragekomforts keinen Unterschied zur Naturdaune, denn die Lawrence ist federleicht wie die Konkurrenz. Beim ersten norwegischen Regenfall am Morgen nach der Tour jedoch spielt ThermoPlume den größten Trumpf aus: Die vegane Variante isoliert weiterhin hervorragend, auch wenn sie nass wird. Die Jacke kam in den zehn Tagen bei den verschiedensten Outdoor-Aktivitäten, im Schnee und Schneeregen, bei starkem Wind und auf Trekking-Ausflügen mit schwerem Rucksack zum Einsatz. Und unser Fazit aus dem hohen Norden lautet eindeutig: Kaufempfehlung!

Mehr Informationen: kathmanduoutdoor.com

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