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Snowboard

Elias Elhardt im Interview & Full Part aus „As The Crow Flies“

Dakine Teamrider Elias Elhardt hat mit uns über den aktuellen Pirates Movie sowie über sein Leben neben dem Snowboarden gesprochen

Details:

  • Name: Elias Elhardt
  • Birthday: 27. Februar 1988
  • Grown Up: Oberstaufen im Allgäu
  • Hometown: Innsbruck
  • Sponsors: Dakine, Nitro, Deeluxe, Smith
  • Stance: +18, +6, 52cm
  • Favorite Mountain: Hochgrat
  • Instagram: https://www.instagram.com/eliaselhardt/

Vor ungefähr elf Jahren entdeckte Elias zusammen mit seinen Freunden vom Skatepark das Snowboarden. Keine schlechte Entscheidung, wie wir finden. Anfangs sprang er noch mit seiner Clique über jede Pistenkante und nutzte alles, was der Berg so hergab. Das alles hat soweit geführt, dass er heutzutage aus der Snowboard-Szene nicht mehr wegzudenken ist. Er gehört zum Snowboarden wie der Fisch ins Wasser – die grenzenlose Freiheit spüren – das lebt er! Der sympathische Allgäuer hat immer ein Lächeln im Gesicht und ohne Spaß geht beim ihm nichts. Vor einem Monat kam der Snowboard-Movie „As the Crow Flies“ von den Pirates raus. Wir haben ihm ein paar Fragen zum Movie gestellt und was Elias so neben dem Snowboarden treibt. Das exklusive Interview von Elias Elhardt gibt’s hier:

 

Elias in seinem Element. Credit: Pirate Crew

Hi Elias, woher kommst du ursprünglich? Wo wohnst du derzeit?
Ich bin im Allgäu in Oberstaufen aufgewachsen und wohne jetzt in Innsbruck.

Wann begann deine Snowboard-Karriere?
Als ich 11 Jahre alt war, also vor 18 Jahren. Für mich bedeutete das Snowboarden damals vor allem Freiheit. Speziell im Kontrast zu den engen Vorgaben im Skiclub.

Was war für dich dein persönlicher und größter Erfolg in deiner Snowboard-Karriere?
Ich bin froh, dass ich verschiedene Stationen und Highlights durchlaufen durfte. Daher ist es jetzt schwierig, Contestgewinne mit Filmerfolgen zu vergleichen und eines höher zu werten als das andere. Unterm Strich bin ich für alle Erfahrungen wahnsinnig dankbar und suche gleichzeitig auch immer wieder neue Herausforderungen, wie zum Beispiel in diesem Jahr ein eigenes Filmprojekt.

Genuss Pur. Credit Pirate Crew

Was treibst du so im Sommer, wenn du mal nicht beim Snowboarden bist?
Nebenbei studiere ich Psychologie in innsbruck.

Gibt es derzeit einen Trick, den du lernst oder noch lernen möchtest?
Ja, ich habe früher sehr selten einen McTwist gemacht. Jetzt würde ich ihn aber gerne gut können, um ihn an Wechten im Gelände zu machen. Den „natural“ in einer Line zu machen, wäre für mich ein Traumziel dieser Saison.

Wer pusht dich am meisten beim Snowboarden? Mit wem gehst du am liebsten auf den Berg?
Am liebsten mit dem Marco Smolla. Wir haben uns übers Snowboarden kennengelernt und sind seither weit über den Sport hinaus sehr, sehr gute Freunde.

Das Niveau der Rider heutzutage ist ja mega gestiegen. Wie siehst du die ganze Entwicklung? Was hat sich generell verändert?
Ich finde es cool, dass es in all den verschiedenen Bereichen unseres Sports so viel Weiterentwicklung gibt. Es muss ja nicht immer radikaler sein. Schön ist einfach, wenn der Sport immer wieder neu interpretiert wird, denn davon lebt das Snowboarden. Sie ist wesentlich heterogener und professioneller geworden. Es hat offenbar viel mehr Spezialisierung stattgefunden, als das früher noch der Fall war. So gibt es in den verschiedenen Bereichen wie Contest, Freeriden oder Street auch ganz verschiedene Szenen.

Kannst du vom Snowboarden leben oder arbeitest du noch nebenbei?
Ich kann davon leben.

Was glaubst du wärst du geworden, wenn du keine professionelle Karriere eingeschlagen hättest?
Vielleicht Psychotherapeut. Fotografie hätte mich auch interessiert.

Eines der Highlights für Elias war der Spot „Rocca Calascio“ in Italien. Credit: Pirate Crew

Vor kurzem kam der Snowboard Movie „As the Crow Flies“ raus. Welcher Spot hat dir am meisten Spaß gemacht?
In Italien durch die Ruinen fetzten!

Wie seid ihr zu dem krassen Spot in Italien „Rocca Calascio“ gekommen? War das schon vor dem Trip geplant oder war das eher eine spontane Sache?
Das war eher eine spontane Entscheidung, da bei uns zu der Zeit kaum Schnee lag und dort unten auf einen Schlag so viel kam, dass ganze Dörfer abgeschnitten waren. So überlegten wir uns dann einfach, was wir dort mitten in Italien machen könnten.

Wo wart ihr überall? Und wart ihr eigentlich immer zusammen unterwegs?
Wir waren in Italien, Japan und Alaska immer zusammen. Am Ende der Saison ist der Gigi dann noch mit dem Toni nach Schweden gegangen.

Wie lange habt ihr gebraucht, um alle Shots in den Kasten zu bekommen?
Jeder Trip ging ca. zwei Wochen.

Was macht für dich generell ein guter Snowboardfilm aus?
Wenn er es schafft, spaßig, kreativ und doch beeindruckend zu sein.

Wie bist du zu den Pirates gekommen?
Die Pirates waren meine erste große Filmproduktion. Vor acht Jahren war ich das erste Mal mit ihnen unterwegs. Da ging ein Traum für mich in Erfüllung. Ermöglicht wurde das vor allem durch den Basti von den Pirates und meinen damaligen Teammanager Matthieu Giraud.

Was taugt dir an der Zusammenarbeit mit den Pirates?
Sie sind Freunde und kommen aus Innsbruck.

Massig Powder-Runs hatte Elias zusammen mit den Pirates. Credit: Pirate Crew

Dakine ist ja Mitsponsor von „As the Crow Flies“. Seit wann bist du bei Dakine und wie ist es dazu gekommen?
Ich bin seit gut sieben Jahren bei Dakine. Auch hier hat mich der Matthieu reingebracht. Seither fühle ich mich super wohl in der Firma.

Du hast ja schon seit einigen Jahren deine eigene Pro Modelle bei Dakine. Wie wichtig ist dir eine enge Zusammenarbeit mit Dakine? Wie viel Mitspracherecht hast du tatsächlich?
Mir ist es schon wichtig, dass ich hinter der Firma, die ich repräsentiere, auch wirklich stehen kann. Was bei Dakine absolut der Fall. Für die Produktentwicklung gebe ich übers Jahr hinweg einfach immer mal wieder Feedback, wenn mir was auffällt. Und dann habe ich ja das Glück, speziell an einem Rucksack und Handschuh die Designs mitzugestalten. Letztlich gebe ich da nur grobe Ideen und die Designer machen dann erst was schönes draus.

Was taugt ihr am meisten an Dakine?
Dass leidenschaftliche Shredder dort arbeiten.

Was unterscheidet Dakine von anderen Brands?
Die Leute hinter den Produkten sind authentische Vertreter unseres Sports. Daher wissen sie auch am besten, was es braucht.

Ohne Spaß geht bei Elias am Berg nichts. Foto: Pirate Crew

Insight „Elias“

Drei Gründe, warum du das Snowboarden liebst?
Draußen kreativ austoben.

Was war der krasseste Snowboard-Trip, den du je gemacht hast?
Alle meine bisherigen fünf Alaska Trips zusammen ergeben eine spezielle Erinnerung, die ineinander verschwimmt.

Was war das Verrückteste, was dir je auf einem Trip passiert ist?
Die Pläne verändern sich oft so schnell, dass sich alles um einen herum zum Drehen beginnt und man selbst kaum noch weiß wo oben und unten ist. Dann ist das Verrückteste schlicht das eigene Erleben.

Beschreibe den Leuten da draußen, wie ein Tag in Elias Leben aussieht?
Immer anders aber wahrscheinlich chaotisch.

Stell dir vor, du bist DJ Elias. Was wäre der erste Song, mit dem du die Party starten würdest?
Noir Désir – Le Vent Nous Portera

Wir geben dir für einen Tag endlos viel Kohle. Was würdest du machen?
Wenn endlos viel da ist, würde ich natürlich erst mal allen Geld geben, die es brauchen. Wenn dann alle alles haben, ist uns allen schön langweilig.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?
Auf die Distanz sehe ich nur verschwommen.

Nichts geht über einen stylischen Method. Credit: Pirate Crew

3 Dinge, die du immer dabei hast
Handy, Rucksack, Geldbeutel

3 Anmachsprüche
Da fällt mir meist kein Origineller ein, wie soll ich da jetzt gleich drei sagen?

3 Songs, die du am liebsten zum Snowboarden hörst
-Hard Times – Haby Huey
-Map of The Problematique – Muse
-Way down we go- Kaleo

3 Travel-Tipps
Weniger ist mehr.

3 Eigenschaften, wie dich deine Freunde wohl beschreiben würden
Aber er meint’s gut.

3 Dinge gegen Hangover
Weniger Schnaps trinken.

Beliebteste Eissorte?
Tiramisu

Lieblingsdrink?
Mangolassi

Lieblingsfood?
Indian

Danke Elias!

Hier gibt’s Elias Full Part 2018 aus „As The Crow Flies“ in voller Länge:

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