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Die schönsten Ziele für Bergsteiger rund um den Globus

Wir haben einige Berge für jedes Niveau zusammengestellt - vom Kilimandscharo bis zum Mount Toubkal

Foto: iStock

Einen Urlaub in den Bergen zu verbringen, zählt zu den Highlights für jeden Wanderer, Kletterer und Bergsteiger. Ob du dich als saisonalen Alpinisten oder normalen Wanderer einschätzt, spielt für die Wahl des Reiseziels eine entscheidende Rolle – es gibt weltweit unzähllige Optionen für einen idealen Trip.

Wir haben einige Berge für jedes Niveau zusammengestellt – zum Beispiel die Aufstiege zum Kilimandscharo, Matterhorn oder eine gemütliche Variante wie den Mount Toubkal in Marokko.

MONT BLANC, FRANKREICH

Bergsteiger laufen über den Grat zum Gipfel des Mont Blancs, Chamonix, Frankreich. Foto: iStock

Den Mont Blanc zu besteigen, steht bei vielen ambitionierten Alpinisten auf der Liste. Der Berg bei Chamonix ist mit 4810 Metern der höchste Gipfel in Westeuropa. Für die Besteigung wird eine sehr gute Kondition und Vorerfahrung als Bergsteiger vorausgesetzt.

World Expeditions bietet eine achttägige Expedition von Juli bis September zum Gipfel an, die Training und Akklimatisierung beinhaltet. Drei Tage werden für den eigentlichen Aufstieg eingeplant. Ausreichend Zeit also, um den Gipfel in zwei Versuchen zu erklimmen.

KILIMANDSCHARO, TANSANIA

Den Kilimandscharo zu besteigen, ist nichts für Untrainierte. Foto: iStock

Viele Prominente wie Fearne Cotton mögen zwar den Gipfel erreicht haben, aber der Aufstieg zum Kilimandscharo ist nicht zu unterschätzen.

Die letzte Sektion auf den 5895 Meter hohen Gipfel dauert ungefähr 16 Stunden. Man benötigt eine sehr gute Fitness und sollte nicht anfällig für die Höhenkrankheit sein.

Climbing Kilimanjaro hat bisher über 15.000 Leute erfolgreich auf den Gipfel gebracht und bietet das ganze Jahr über Touren an. Die schnellste Option, um auf den höchsten Punkt Afrikas zu kommen, ist eine fünftägige Tour inklusive Hüttenübernachtung.

ACONCAGUA, ARGENTINIEN

Jedes Jahr buchen unzählige Touristen einen Urlaub, um den Gipfel des Mt. Acancaguas zu besteigen. Foto: iStock

Der Aconcagua in Argentinien ist der höchste Berg der westlichen Hemisphäre – 3500 Kletterer schaffen jährlich den Aufstieg zum Gipfel. Die „normale Route“ eignet sich perfekt für Bergsteiger, die relativ gemütlich zum Gipfel gelangen wollen. Dennoch kann die Höhe von 6962 Metern schnell zu einem großen Problem werden.

Wir empfehlen die Route nur mit einem Bergführer anzugehen, da sie keine Markierungen aufweist und meist aus rutschigem Geröll besteht. Für eine anspruchsvollere Variante mit Eis- und Kletterpassagen empfehlen wir die „Polen-Route“.

Aconcagua Expeditions bietet beide Routen an.

MATTERHORN, SCHWEIZ

Man braucht einige Klettererfahrung, um das Matterhorn erklimmen zu können. Foto: iStock

Das Matterhorn ist wahrscheinlich einer der auffälligsten Berge der Welt. Du weißt schon, der perfekt geformte Berg auf jeder Toblerone-Verpackung? Wer würde da nicht auf dem Gipfel stehen wollen?

Es ist zwar nicht der anspruchsvollste Aufstieg, aber man sollte schon etwas Klettererfahrungen im alpinen Terrain gesammelt haben.

Der Aufstieg dauert ohne längere Pausen zwischen neun und zwölf Stunden. Zudem sind eine Menge Ausdauer, Fitness und ein starker Willen unerlässlich.

Paul Sodamin bietet Touren von Juli bis September an. Diese dauern vier Tage und setzen eine gute Akklimatisierung sowie sehr gute Kondition voraus. Im Preis sind Hütten, Material, Führer und eine Foto-CD inbegriffen.

COTOPAXI, ECUADOR

Um zum Gipfel des Mt. Cotopaxis zu kommen, muss man einen Guide buchen. Foto: iStock

Als einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt stellt der Aufstieg allein schon wegen seiner Aktivität ein Risiko dar. Es gab in den letzten Monaten eine deutliche Zunahme an Erdbeben, daher müssen Interessierte die Tour auf eigene Gefahr angehen.

Der 5897 Meter hohe Aufstieg wird oft von unerfahrenen Kletterern als „der schwierigste im Leben“ beschrieben.

Weniger als 50 Prozent der Leute, die den Aufstieg wagen, kommen tatsächlich auf dem Gipfel an. Aber der Ausblick von oben ist äußerst spektakulär und definitiv jede Anstrengung wert.

Man benötigt Klettereisen und Eisäxte, um es auf den Cotopaxi zu schaffen – dazu kommt ein zertifizierter Guide, der nach den strengen Regeln der Regierung Ecuadors agiert.

Cotopaxi Climbing bietet zweitägige Touren mit Übernachtung, Ausrüstung und Verpflegung an.

STOK KANGRI, INDIEN

Der Stok Kangri ist ein idealer Einstieg, um erste Erfahrungen im Himalaya zu sammeln. Foto: iStock

Der Stok Kangri liegt im Himalaya und eignet sich perfekt für Bergsteiger, die erste Klettererfahrungen in extremer Höhe wagen wollen. Man akklimatisiert sich zwei Tage bevor 4-Tages-Tour nach Smankarmo startet.

Von hier aus ist es beinahe ein Spaziergang zum Basecamp, indem ein Ruhetag inklusive Akklimatisierung eingeplant wird, bevor es auf den 6121 Meter hohen Gipfel geht.

Hauser Exkursionen bietet Expeditionen von Deutschland aus an. Mit Klettereisen und Eisäxten sollte man umgehen können und bereits ein paar Gipfel gemeistert haben.

TOUBKAL, MAROKKO

Möchtest du eine leichtere Route als den Kilimanjaro angehen? Dann starte mit dem Toubkal in Marokko. Foto: iStock

Den Toubkal in Marokko zu besteigen, entspricht eher einer Wanderung oder leichtem Klettern, aber gilt dennoch als anspruchsvoll. Viele Bergsteiger starten schon sehr früh, um noch eine Übernachtung vor dem finalen Aufstieg zum Gipfel einzulegen.

Der Startpunkt ist im Dorf Aroumd, das eine 1,5-Stunden-Wanderung zum Wallfahrtsort Sidi Chamarouch entfernt liegt und wird gefolgt von einer vier- bis fünfstündigen Etappe zu den Berghütten auf 3208 Metern, die den Ausgangspunkt für den letzten Abschnitt zum Gipfel des Toubkal bilden.

Die Route South Cirque ist eine der beliebtesten und einfachsten Strecken. Der Aufstieg dauert zwischen 2,5 und 3,5 Stunden, der anschließende Abstieg ungefähr zwei Stunden.

Der Aufstieg ist ohne Guide zu schaffen, aber wenn du dir nicht sicher sein solltest, besorge dir einen Führer an den Berghütten.

DREI-GIPFEL-CHALLENGE, ISLAND

Island ist mit seiner vielseitigen Landschaft ein perfekter Ort, um einen Wanderurlaub zu planen. Foto: iStock

Du möchtest Island sehen, während du wanderst und kletterst? KE Adventure Travel bietet eine Expedition über acht Tage an. In dieser Zeit besteigen Teilnehmer gleich drei Gipfel: den Vorduskeggi auf 805, den Hekla Vulkan auf 1491 und den Hvannadalshnukur auf 2119 Metern – den höchsten Berg des Landes.

Man wird das geothermische Terrain um Geysir, den atemberaubenden Wasserfall Gullfoss, die heißen Quellen von Landmannalaugar und schließlich einen weiteren Wasserfall namens Skogarfoss sehen, bevor es zurück nach Reykjavik geht.

Die Expeditionen werden von Mai bis August angeboten und sind perfekt für trainierte Wanderer geeignet, die in das Bergsteigen eingeführt werden wollen.

MOUNT KHUITEN, MONGOLEI

Der Aufstieg zum Mt. Khuiten dauert sieben Tage inklusvie Akklimatisierung. Foto: iStock

An der Grenze zwischen China, der Mongolei und Russland liegt der Mount Khuiten und bietet eine erstklassige Möglichkeit, den abgelegenen Altai Tavan Bogd Nationalpark in der Mongolei zu erkunden.

Adventure Consultants hat eine 16-Tage-Expedition zum Gipfel im Programm; diese beinhaltet eine Rundtour durch die Stadt Olgii und die Chance, ein mongolisches Pferderennen zu sehen.

Der Aufstieg auf den Mount Khuiten selbst nimmt sieben Tage in Anspruch – inklusive Akklimatisierung. Man klettert meist durch einfaches und wenig anspruchsvolles Terrain. Eine angemessene Fitness reicht aus, um den Gipfel zu erreichen.

Je nachdem, wie gut das Wetter ist und wie schnell der erste Aufstieg abläuft, bleibt vielleicht noch etwas Zeit, um den Gipfel des King of the Altai in Angriff zu nehmen.

SIGUNIANG, CHINA

Die Berglandschaft bietet eine Schönheit, die es zu erkunden gilt. Foto: iStock

Der Berg Siguniang ist auch bekannt unter dem Namen Vier-Mädchen-Berg und liegt im Kreis Xiaojin der autonomen Gebiete der Tibeter. Der Siguniang ist dabei der höchste aller vier Gipfel. Die Berge sind das gesamte Jahr über ein beliebtes Wanderziel.

Ace Adventure bietet zweitägige Expeditionen für den zweithöchsten Gipfel an – den Er Feng auf 5276 Metern.

Besucher sollte einiges an Trekking-Erfahrung mitbringen, da man sich die meiste Zeit über 3000 Metern bewegt und es einige steile Kletterpassagen auf 5000 Metern zu überwinden gibt. Eine gute Ausdauer ist Voraussetzung und als Belohnung lockt ein spektakulärer Ausblick über das Gebirge.

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