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Blue Heart | Kampagne gegen die Zerstörung der letzten Wildflüsse Europas

Die Offensive zum Schutz der Wasserläufe in der Balkanregion

Der Dokumentarfilm „Blue Heart“ unterstützt eine Petition, mit der internationale Banken dazu aufgerufen werden, ihre Investitionen in die Zerstörung der letzten Wildflüsse Europas zu stoppen. Ziel der Multimedia-Kampagne ist der Schutz der Balkanregion vor der Umsetzung von mehr als 3000 geplanten Wasserkraftprojekten und eine weltweite Sensibilisierung für die bevorstehende menschengemachte Umweltkatastrophe. Auf der Balkanhalbinsel zwischen Slowenien und Albanien drohen die erheblichen Eingriffe von Menschenhand, die extrem vielseitige Kultur, Geschichte und Ökologie der Region, die als „Das Blaue Herz Europas“ bekannt ist, zu zerstören. 

Lokale Aktivisten, die an den Ufern dieser Flüsse leben, kämpfen für den Schutz der Flüsse und Landschaften ihrer Heimat. Wachsame und standhafte Frauen aus dem Dorf Kruščica in Bosnien und Herzegowina wachten fast ein Jahr lang Tag und Nacht in einem friedlichen Protest, um die Flüsse ihrer Gemeinden und zugleich ihre einzige Trinkwasserquelle zu schützen. Dabei trotzten sie sogar der körperlichen Gewalt, die von staatlichen Behörden angewendet wurde. Europäische und lokale NGOs stellen sich unter der Leitung von RiverWatch und EuroNatur der Regierungskorruption und ausländischen Investoren entgegen, welche den Wasserkraft-Goldrausch anheizen.

Martin Brod, ein kleines Dorf an einem der vielen einzigartigen Wasserfälle am Fluss Una

Patagonia unterstützt Gemeinschaften vor Ort und NGOs in Bosnien und Herzegowina, Albanien und Mazedonien, um die ausländischen Entwickler und Banken unter Druck zu setzen. Gemäß dem Bankwatch-Bericht pumpen die Banken mehr als 700 Millionen Euro in die Finanzierung von Staudamm-Projekten. Ein Drittel der Staudämme und Wasserumleitungen sind innerhalb geschützter Gebiete geplant, davon 118 sogar in Nationalparks. Falls all dieser Widerstand vor Ort erfolglos bleiben sollte, werden die letzten staudammlosen Wasserläufe des Kontinents irreversibel geschädigt.

Die Blue-Heart-Website macht auf das Problem dieser bedrohten und vergessenen Region aufmerksam und erklärt, warum Wasserkraftwerke definitiv nicht umweltfreundlich sind und damit nicht zu den erneuerbaren Energien gehören. Zusammen mit NGO-Partnern sollen Bürger auf der ganzen Welt dazu aufgerufen werden, die Petition zu unterzeichnen, um die Finanzierung dieser Staudämme zu stoppen und dadurch für den Schutz der letzten natürlichen Flussläufe in Europa zu sorgen.

Die Mratinje-Talsperre in Montenegro ist eine große Talsperre mit einer 220 m hohen Staumauer in einer engen steilen Schlucht im Tal der Piva, eines Quellflusses der Drina
Der berühmte Sänger Golik Jaupi und seine Männer in Albanien. Golik hat an Protesten teilgenommen, die von der NGO RiverWatch organisiert wurden

„Wir müssen diese einmalige Naturlandschaft schützen, davon bin ich überzeugt“, sagt Patagonia-Gründer Yvon Chouinard. „Dass die weltweit größten Banken diese überholte und ausbeuterische Technologie unterstützen und neue Staudämme in den letzten unberührten Regionen Europas finanzieren, ist nicht nur eine Geldverschwendung, sondern vor allem eine moralische Schande. Dieser Kampf ist viel zu wichtig, als dass er ignoriert werden könnte.“

Während die Bewegung zur Stilllegung maroder Staudämme und der Übergang zu wirklich umweltfreundlichen Energien auf der ganzen Welt immer stärker wird, hat sich auf dem Balkan die Zahl der geplanten Wasserkraftprojekte seit 2015 verdoppelt. 91 Prozent der geplanten Staudämme und Wasserumleitungen werden nur sehr wenig Strom erzeugen, ihre Errichtung und Unterhaltung ist jedoch extrem teuer. Aufgrund ihrer Größe ist noch nicht einmal eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben.

Leistet einen kleinen Beitrag mit der Unterzeichnung der Petition auf patagonia.com/blueheart und tragt damit aktiv zum Schutz der letzten natürlichen Flussläufe Europas bei.

 

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