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Across The South | Zwei Innsbrucker über ihre Reise nach Neuseeland, Australien & Indo

Im März letzten Jahres haben sich Max und David aus Innsbruck auf den Weg nach Neuseeland gemacht. Dort kauften sich die Jungs einen Bus, um damit im Herbst auf der Südhalbkugel drei Monate lang die beiden Inseln zu erkunden. Das Hauptaugenmerk lag dabei ganz klar auf dem Surfen. Übernachtet wurde im Bus immer dort, wo die besten Wellen abzugreifen waren – von Raglan im Westen der Nordinsel bis nach Dunedin im Osten der Südinsel. Als dann die Minusgrade kamen, ging es noch nach Australien, um dort die Ostküste zu erkunden. Letzter Stopp der Reise sollte Indonesien sein, da es den beiden in Australien auf Dauer zu teuer wurde.

Wie seid ihr auf die Idee zum Trip gekommen und wie habt ihr es finanziell geschafft, so lange unterwegs zu sein?

David: Da mein Bruder mir schon viel über Neuseeland und die guten Wellen dort erzählt hat, entstand die Idee, sich einmal selbst ein Bild davon zu machen. Ein Roadtrip über beide Inseln war also naheliegend.

Max: Ich arbeite seit Jahren in einem Snowboard-Shop in Innsbruck und David hat sich über verschiedenste Jobs Geld zusammengespart. Wir versuchten, den Trip so günstig wie möglich zu halten, indem wir in Neuseeland nur im Bus gewohnt haben. Den Bulli haben wir mit Familie und Freunden zusammen gekauft, da diese nach uns nach Neuseeland wollten.

David: Später in Australien haben wir oft bei Freunden oder in unserem Mietauto geschlafen (Fiat Punto).

Welches der Länder hat euch am besten gefallen?

Obwohl uns Indonesien mit seinem warmen Wasser schon sehr zusagt, hat Surfen für uns schon immer was mit Abenteuer zu tun gehabt. Der Gedanke bei rauen Verhältnissen und niedrigen Temperaturen irgendwo alleine surfen zu gehen und zu leben, war schon immer anziehender. Das liegt vielleicht daran, dass wir in den kalten Bergen aufgewachsen sind. So ist ganz klar Neuseeland unser Favorit.

Was war das prägendste Erlebnis – positiv und negativ?

Es gab sehr viele außergewöhnliche Erlebnisse: Von Session mit Robben und Delfinen und Wipeouts über balinesischen Riffen war alles dabei. An einen Moment in Magnet Bay müssen wir noch oft denken. In der Früh waren die Scheiben gefroren, aber der Swell war sehr gut. Wir zerrten unsere halb gefrorenen Wetsuits an den Strand und probierten sie und uns selbst mithilfe eines Lagerfeuers aufzuwärmen.

Wie geht es jetzt bei euch weiter, nachdem ihr wieder zurück seid?

Wir teilen uns mittlerweile sogar eine Wohnung. Und auch wenn Tirol wirklich ein sehr schöner Flecken Erde ist, zieht es uns doch wieder ans Meer.

Wohin geht die nächste Reise?

Es kam einmal die Idee auf, die schottische oder norwegische Küste abzuklappern und dort nach schönen Spots, Abenteuern und Wellen zu suchen.

Irgendwelche Tipps für Nachahmer?

Einfach mal ins kalte Wasser springen (wortwörtlich). Und nicht den Kopf hängen lassen, wenn einmal etwas nicht hinhaut – das gehört genauso dazu, wie die guten Momente.

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