Fotos: Andy Troy / dwer.com Photography
Kevin Langeree gehört zu den prägendsten Figuren des modernen Kitesurfens. Zwei Weltmeistertitel, dreimal „King of the Air“, und dennoch ist es nicht der Wettkampf, der ihn antreibt, sondern die Suche nach Freiheit. In seinem Film Up the Coast, der auf der International Ocean Film Tour Vol. 12, läuft zieht es ihn und seine Crew hinaus aus der Komfortzone rund um Kapstadt, hinein ins Unbekannte entlang der südafrikanischen Küste. Wir haben mit ihm über Abenteuerlust, Kontrollverlust und die Magie des Windes gesprochen.
Wie bist du zum Kitesurfen gekommen?
Kevin Langeree: Ich habe mit sieben angefangen, am Strand Drachen steigen zu lassen, und mit neun bin ich gesurft. Als ich dann im Jahr 2000 zum ersten Mal Kitesurfen gesehen habe, war ich sofort fasziniert, die Kombi meiner beiden Lieblingssportarten. Ich musste das ausprobieren. Ich hatte das Glück, nah am Meer zu leben und die richtigen Leute zu treffen. Mit 12 hatte ich mein erstes Equipment und war danach jeden Tag nach der Schule am Strand.


