Wie hast du Terry und seine Geschichte genau gefunden?
Ich war auf meinem Segelboot in Baja (Mexiko) vor Anker, in einem abgelegenen Spot. Dann kam ein anderes Boot rein, es hieß Manta. Terry ankerte neben uns, und wir wurden Freunde. Er ist ein lustiger Typ, ein großartiger Taucher. Ich bin dann oft mit ihm tauchen gegangen.
Und die ganze Zeit erzählte er von Willy, diesem riesigen Mantarochen. Ehrlich: Es ist eine Geschichte, die man sehen muss, um sie zu glauben. Der Wendepunkt kam, als Terry eines Tages eine Kiste hervorholte, die seit Jahrzehnten auf seinem Boot stand. Da waren alte Tapes drin, einige funktionierten noch. Er zeigte mir Aufnahmen von sich und Willy seit den frühen 1980ern. Und plötzlich war klar: Alles, was er erzählt hatte, stimmt. Da habe ich realisiert: Hier liegt eine unglaubliche Dokumentation – fertig in Rohform.
Wie hat Terry das damals überhaupt gefilmt – lange vor GoPros?
Damals filmte fast niemand. Unter Wasser war es noch schwieriger. Terry hatte eine dieser großen frühen Unterwasserkameras. Ich habe ihn gefragt, warum er damit überhaupt angefangen hat. Er sagte: ‚Ich habe den Leuten erzählt, was mir unter Wasser passiert ist, und niemand hat mir geglaubt. Also musste ich filmen, um zu zeigen, dass es wahr ist.‘
Außerdem ist Terry stark von Jacques Cousteau inspiriert gewesen: Er wollte dieses Leben, Unterwasserfilme machen, auf Expeditionen gehen, diese Welt zeigen.
