Wenn im freien Gelände ein Lawinenabgang passiert, zählt jede Sekunde. Genau deshalb gehören Lawinenverschüttetensuchgeräte, kurz LVS-Geräte, seit Jahrzehnten zur Grundausstattung von Skitourengehern, Freeridern und Splitboardern.
Mit dem neuen nivia 3D Finder könnte sich die Suche nach verschütteten Personen künftig grundlegend verändern. Das neue LVS-Gerät kombiniert die etablierte digitale 3-Antennen-Technologie mit einem weltweit neuartigen 3D-Algorithmus und soll die Suchzeit im Ernstfall um bis zu 30 Prozent verkürzen.
Ab der Wintersaison 2026/27 kommt das Gerät weltweit in den Handel und dürfte bereits jetzt zu den spannendsten Neuheiten im Bereich Lawinensicherheit zählen.
Eine Weltneuheit im Bereich Lawinenrettung
Seit der Einführung moderner LVS-Geräte basiert die Suche nach verschütteten Personen auf den Magnetfeldlinien des Sendesignals.
Der Suchende folgt dabei den angezeigten Richtungsinformationen und arbeitet sich entlang der Magnetfeldlinien zur verschütteten Person vor. Dieses Prinzip hat sich über Jahrzehnte bewährt.
Der neue nivia 3D Finder verfolgt jedoch einen völlig anderen Ansatz.
Zusätzlich zur klassischen LVS-Technologie erzeugt das Gerät ein eigenes dreidimensionales GPS-Koordinatensystem. Mithilfe eines patentierten 3D-Algorithmus wird bereits bei den ersten empfangenen Signalen die Position des verschütteten Senders zentimetergenau berechnet.
Der entscheidende Vorteil: Die Suchenden werden nicht mehr entlang der Magnetfeldlinien geführt, sondern direkt zur Position der verschütteten Person navigiert.



